6. März Plume`s besondere Kloeigenarten

Dass unsere Katze Plume eine ganz besonders charakterstarke und recht eigenwillige kleine Dame ist, habe ich ja hier im Blog schon mehrfach beschrieben.

Was ich aber bisher noch nicht geschildert hatte ist ihre sehr spezielle Art ihr Katzenklo zu nutzen. 

Es ist ihr dabei völlig egal, welches Katzenstreu man für ihr Klo verwendet, vom teuersten parfümierten bis hin zum ganz gewöhnlichen Katzenstreu hatte Eric in den letzten 13 Jahren so ziemlich alles durchprobiert.

Und auch mit den Holzpellets, die die meisten Menschen wohl eher zum Heizen verwenden, die aber bei uns als ganz hervorragend absorbierendes, nicht duftendes und vor allem biologisch abbaubares Katzenstreu in den drei im Haus vorhandenen Klos für die Fellnasen eingestreut sind, verhält sich Plume nicht die Bohne anders als bei den anderen Zutaten.

Also wenn sie ihr Geschäft im Katzenklo im Badezimmer verrichtet hat, dann beginnt für sie die eigentliche Arbeit.

Sie hasst es – wie Katzen es für gewöhnlich tun - im Katzenklo die Resultate ihrer Körperentleerung mit den Pfoten zuzuscharren, dafür beginnt sie aber äußerst emsig und mit hochkonzentrierter Akribie nachdrücklich außerhalb ihres Klos zu scharren.

Dabei bemüht sie sich wirklich sehr gründlich vorzugehen.

Sie bearbeitet auf dem Rand des Katzenklos stehend den Rand des Katzenklos rundherum mit den Pfoten und scharrt und scharrt und scharrt...

Zwischendurch steckt sie ihr Näschen mal wieder ins Katzenklo hinein und schnüffelt: 

„Puuh, stinkt noch immer!“

Also weiter scharren. 

Nach weiteren 10 Minuten außerörtlicher Reinigungsaktion steckt sie ihr Näschen erneut ins Klo um den Duft zu kontrollieren und stellt erstaunt fest:

„Igitt, stinkt ja immer noch!“ 

Und weiter geht es mit der Putzaktion.

Erneut 10 Minuten später steckt sie abermals ihr Näschen ins Klo hinein, schnüffelt und kommt schnell zu dem unbefriedigenden Ergebnis:

„Pfui deibel, der Gestank geht ja überhaupt nicht weg und weniger wird es auch nicht.“ 

Sie ist sehr auf äußerste Reinlichkeit bedacht und putzt fleissig weiter.

Unterdessen wabert besagte Duftwolke munter durch den Raum und teilt sich großzügig allen anderen unbeteiligten Nasen mit. Mit verbissenem Eifer putzt Plume jetzt unverdrossen an einer anderen Außenseite des Katzenklos herum, es könnte ja auch schließlich sein, dass der Duft von dieser Ecke hier kommt...

Aber auch das hilft nicht wirklich den kräftigen Geruch einzudämmen.

Gut eine Stunde später sind dann ihre Duftrezeptoren vermutlich lange genug gequält worden und sie riecht es nicht mehr, oder sie gibt einfach irgendwann resigniert auf.

Wir, die wir im Angesicht ihrer eifrigen Bemühungen mittlerweile aufgewacht und immer wieder laut lachend im Bett liegen (natürlich mit zugehaltener Nase), erbarmen uns dann schließlich ihrer, stehen auf und bedecken ihr Häufchen mit einem Schäufelchen Holzpellets, und siehe da, der Duft ist weg.

Plume ist zufrieden und betrachtet es als Resultat ihrer gründlichen Reinigungsaktion und alle schlafen wieder zufrieden schmunzelnd ein.

Früher, wo sie noch eines dieser für uns so praktischen geschlossenen Katzenklos mit Haube hatte, brauchte sie die doppelte Zeit dafür.

Ihr Geschäft erledigte sie natürlich im Klo, aber geputzt hat sie auf der Haube sitzend trotzdem außerhalb des Klos.

Im Schnitt so anderthalb bis zwei Stunden lang nach jedem größeren Geschäft.

Richtig schwierig wurde es aber für sie, als besagtes geschlossenes Katzenklo sich einmal aus räumlichen Gründen in einer Ecke befand, da wurden dann auch gleich die zwei Wände intensiv mit gereinigt, das benötigte dann im Schnitt schon mal zwei bis zweieinhalb Stunden.

Da soll mal einer sagen, dass Katzen keine sauberen Tiere wären...

28.3.16 16:40

Letzte Einträge: 5. März Second-Hand-Einkauf, 7. März Räumungszeit, 10. März Überraschung!

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